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Heimat- und Industriemuseum Burg - im ehemaligen Rathaus, Burger Hauptstraße

ehemaliger Klassenraum der Grundschule

Der Heimatverein Burg e. V. hat das Museum eingerichtet. Es beherbergt eine umfangreiche Dokumentation sowie Exponate von Erzeugnissen der ehemaligen Burger Eisenwerke, Fabrikat Juno.
Die Eigentumsverhältnisse des Werkes mit seinen vier Schwesterwerken Schelderhütte, Eisenwerk Herborn, Eisenwerk Ehringshausen und Tonwarenfabrik Dieburg wechselten über Buderus bis Electrolux/AEG. Die bis zuletzt tätige Auffanggesellschaft wird zum 31. März 2005 endgültig aufgelöst. Damit ist die Zeit dieser Burger Eisenwerke/Juno nach 189 Jahren (Gründung 1816) unwiderruflich zu Ende. Durch das Museum soll die Erinnerung wachgehalten werden, dass hier viele Generationen Arbeit und Brot fanden und dass der Ort Burg dadurch Bedeutung und Wachstum erfuhr.

Weiterhin ist einiges über den Ort Burg, seine Entstehung, die ehemalige Burganlage (Königshof) und die 650-jährige Kirche zu erfahren. Eine alte Schusterwerkstatt, eine Schulklasse sowie ein Büro (Juno) wurden eingerichtet. Außerdem ist in einem besonderen Raum der Vertreibung der Sudetendeutschen gedacht. 1946/47 wurden durch das Lager auf dem Gelände der Burgerhütte 13.500 Vertriebene geschleust.

In der Bildergalerie des Heimat- und Industriemuseums Burg haben Sie die Möglichkeit, sich einen kurzen Überblick über die Ausstellung zu verschaffen!

 

Öffnungszeiten:

In unregelmäßigen Abständen, jedoch jedederzeit nach telefonischer Absprache;

Frau Ilse Furche-Mouhlen (Vors. d. Heimatver.)
Tel.: 0 27 72 / 4 28 92

Herr Friedrich Heuser
Tel.: 0 27 72 / 25 34