Bestattung

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Zuständigkeiten & Formulare

Adresse:
Fachdienst - Standesamt und soziale Angelegenheiten

Hauptstraße 39
35745 Herborn

Telefon: 02772 708-0
Telefax: 02772 708-9400

E-Mail: info(at)herborn.de
Webseite: https://www.herborn.de

Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten Verwaltung:
Mo. - Fr.:   08:00 - 12:30 Uhr
Mo. + Di.:  13:30 - 16:00 Uhr
Do.:           13:30 - 18:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung

Ansprechpartner:

Frau Sybille Nill-Schütz
Zimmernummer: 010

Telefax: 02772 708-9240
Telefon: 02772 708-240
Webseite: http://www.herborn.de
E-Mail: s.nill-schuetz(at)herborn.de

Frau Cordula Menger
Zimmernummer: 011

Telefon: 02772 708-241
Telefax: 02772 708-9241
Webseite: http://www.herborn.de
E-Mail: c.menger(at)herborn.de

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Leistungsbeschreibung

Bei einem Todesfall haben Sie als Angehöriger die Pflicht, umgehend eine Ärztin/einen Arzt zu verständigen, der die Leichenschau durchführt und den Leichenschauschein ausstellt. Der Ärztin oder dem Arzt müssen Sie das Betreten von Grundstücken und Räumen zur Durchführung der Leichenschau gestatten. Das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung wird insoweit eingeschränkt.

Der Todesfall ist spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag beim Standesamt des Ortes, in dem der Tod eingetreten ist, anzuzeigen. Dabei ist der nichtvertrauliche Teil des Leichenschauscheines abzugeben (siehe auch Sterbeurkunde). Als Angehöriger haben Sie die Bestattung zu veranlassen, die frühestens 48 Stunden und nicht später als 96 Stunden nach Eintritt des Todes stattfinden soll. Es gibt die Möglichkeit der Erd-, Feuer- oder Seebestattung. Die Bestattungsart richtet sich nach dem Willen der verstorbenen Person. Ist der Wille der verstorbenen Person nicht bekannt, bestimmen Sie als Angehöriger die Bestattungsart.

Sorgepflichtige Angehörige
Sorgepflichtige Angehörige sind der Ehegatte oder der Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz sowie Kinder, Eltern, Großeltern, Enkel und Geschwister, Adoptiveltern und -kinder.

Sterbeurkunde
(Leistungsbeschreibung im Hessen-Finder)

An wen muss ich mich wenden?

  • Für die Durchführung der Leichenschau an eine Ärztin/einen Arzt.
  • Für die Ausstellung der Sterbeurkunde an das zuständige Standesamt.
  • Für die Bestattung an die Friedhofsverwaltung des Ortes, an dem bestattet werden soll.
  • Für die Überführung vom Sterbeort zum Friedhof/Krematorium an ein Bestattungsunternehmen.

Wichtiger Hinweis

Im Allgemeinen beauftragen die Angehörigen ein Bestattungsunternehmen mit der Durchführung der Bestattung. Dieses kann auch die Sterbeanzeige beim Standesamt sowie die weiteren Behördengänge für Sie erledigen.

Welche Gebühren fallen an?

Für die Prüfung der Zulässigkeit einer Bestattung fällt eine Rahmengebühr zwischen 12,00 Euro und 48,00 Euro an.

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Fachlich freigegeben am

05.01.2017

Bei einem Sterbefall weiß man zunächst oft nicht, welche Formalitäten zu erledigen sind. Der nachfolgende Leitfaden kann Ihnen evtl. dabei behilflich sein: 

  • Arzt benachrichtigen, der den Leichenschauschein ausstellt
  • Angehörige benachrichtigen
  • Bestattungsunternehmen mit der Überführung beauftragen

Bei einem Sterbefall weiß man zunächst oft nicht, welche Formalitäten zu erledigen sind. Der nachfolgende Leitfaden kann Ihnen evtl. dabei behilflich sein:

 

Auf  Ihren Wunsch erledigt das Bestattungsunternehmen für Sie auch folgende Behördengänge:

  • Anzeige des Sterbefalles beim zuständigen Standesamt (spätestens am dritten auf den Tod folgenden Werktag)
  • Festsetzung des Beisetzungstermines in Absprache mit dem Pfarramt und der Friedhofsverwaltung
  • Grabstätte besorgen, falls nicht bereits vorhanden
  • Ausgestaltung der Trauerfeier regeln (Orgelspiel, Dekoration, Sarggebinde, Kränze und Handsträuße)
  • Um Verwandte und Bekannte über die bevorstehende Beerdigung zu informieren, sollte eine Todesanzeige rechtzeitig in der örtlichen Tageszeitung veröffentlicht werden.

 

Um den Sterbefall beim Standesamt beurkunden zu können, sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  • der Leichenschauschein
  • gültiger Lichtbildausweis des Anzeigenden 
  • gültiger Personalausweis des Verstorbenen oder falls kein gültiger Personalausweis vorliegt, eine aktuelle Meldebescheinigung, wenn
    der/die Verstorbene seinen/ihren letzten Wohnsitz in Herborn hatte
  • Geburtsurkunde - bei ledigen Verstorbenen

           oder

  • Heirats-/Eheurkunde oder Familienstammbuch - bei verheirateten, verwitweten und geschiedenen Verstorbenen
  • Sterbeurkunde des Ehegatten - bei verwitweten Verstorbenen
  • Eheurkunde mit Auflösungsvermerk - bei geschiedenen Verstorbenen
     

Das Standesamt stellt Ihnen nach Beurkundung des Sterbefalls Sterbeurkunden aus.

 

Später sind dann die gesetzlichen und privaten Versicherungsträger wie Renten- und Lebensversicherungen, Sterbekasse und Krankenkasse der/des Verstorbenen zu benachrichtigen. Kündigung laufender Verträge, Vereinsmitgliedschaften usw.

 

Falls möglich, sollten Sie sich schon vorher über die verschiedensten Bestattungsmöglichkeiten informieren, um dann - ohne Entscheidungsdruck - mit den Familienangehörigen die Beisetzungsart zu klären.

Auskünfte über alle mit der Beisetzung zusammenhängenden Fragen erteilt Ihnen gerne die Friedhofsverwaltung. Hier wird auch die Bestattungserlaubnis erteilt, Tag und Stunde der Bestattung festgesetzt. Dabei werden die Terminwünsche der Hinterbliebenen nach Möglichkeit berücksichtigt.

 

Bestattungen, Trauerfeiern und Urnenbeisetzungen finden Montag bis Samstag statt. Der letzte Beerdigungstermin an Samstagen ist um 11.00 Uhr. An Samstagen werden nur die Personen bestattet, die am Mittwoch oder am Donnerstag bis 11.00 Uhr der gleichen Woche verstorben sind.

 

Die Friedhofsverwaltung finden Sie im Rathaus der Stadt Herborn (Zimmer 010 und 011). Hier bekommen Sie Auskunft über Bestattungsmöglichkeiten, Grabstätten usw. Anregungen und Beschwerden können hier vorgebracht werden.

 

Grabarten

 

  • Reihengrab: 
    Nutzungszeit 25 Jahre, danach keine Verlängerung mehr möglich. Gebühr für die Überlassung der Fläche: 590,00 €
     
  • Rasenreihengrab:
    Nutzungszeit 25 Jahre, danach keine Verlängerung möglich, können nur auf den Friedhöfen angeboten werden, wo entsprechende Flächen hierfür vorgesehen sind.
    Gebühr für die Überlassung der Fläche: 945,00 €
     
  • Reihenkaufgrab:
    Nutzungszeit 35 Jahre, Nutzungsdauer kann verlängert werden Gebühren 970,00 € pro Stelle
     
  • Familiengrabstätte (nur in Herborn):
    Nutzungszeit 40 Jahre, Nutzungsdauer  kann verlängert werden Gebühren 2.030,00 € pro Stelle
     
  • Grabstätte in bevorzugter Lage (nur in Herborn) :
    Nutzungszeit 40 Jahre, Nutzungsdauer kann verlängert werden Gebühren 3.360,00 € pro Stelle
     
  • Urnenreihengrab:
    Nutzungszeit 25 Jahre, danach keine Verlängerung möglich,
    kann nur mit einer Aschenurne belegt werden
    Gebühr für die Überlassung der Fläche: 315,00 €
     
  • Urnenkaufgrab für 2 Urnen:
    Nutzungszeit 35 Jahre, Nutzungsdauer kann verlängert werden Gebühren 440,00 €
     
  • Urnenkaufgrab für 3 - 6 Urnen:
    Nutzungszeit 35 Jahre, Nutzungsdauer kann verlängert werden Gebühren 650,00 €
     
  • Urnenwand:
    Nutzungszeit 25 Jahre, Nutzungsdauer kann verlängert werden
    Gebühren 730,00 €
     
  • Erdbestattung anonym :
    Gebühr für Überlassung der Fläche: 975,00 €
     
  • Urnenrasenreihengrabstätte:
    Nutzungszeit 25 Jahre, danach keine Verlängerung möglich, können nur auf den Friedhöfen angeboten werden, wo entsprechende Flächen hierfür vorgesehen sind.
    Gebühr für die Überlassung der Fläche: 165,00 €
     
  • Urnenbestattung anonym:
    Gebühr für Überlassung der Fläche: 160,00 €
     
  • Urnengemeinschaftsgrabstätte:
    Nutzungszeit 25 Jahre, danach keine Verlängerung möglich, können nur auf den Friedhöfen angeboten werden, wo entsprechende Flächen hierfür vorgesehen sind.
    Gebühr für die Überlassung der Fläche: 190,00 €
     

Die vorstehend genannten Kosten beinhalten keine Bestattungs-, Aufbewahrungs- Benutzungs- oder sonstigen Gebühren. Das Nutzungsrecht an einer Grabstätte kann nur im Zusammenhang mit einem Sterbefall erworben werden. Ein vorheriger Erwerb ist damit ausgeschlossen (siehe auch unter "Formulare").

 

 

 

Gebühren gemäß Friedhofssatzung

für die Überlassung des Nutzungsrechtes

  • Benutzung der Trauerhalle 84,00 €
  • Benutzung Aufbewahrungsraum (pro Tag) 54,00 €
  • Aufbewahrung einer Aschenurne (pro Monat) 54,00 €
  • Bestattung einer Leiche (Erwachsener) 666,00 €
  • Bestattung einer Leiche (Kind bis 7 Jahre) 444,00€
  • Bestattung Totgeburt 120,00 €
  • Bestattung einer Aschenurne 258,00 €
  • Bestattung in Urnenwand 72,00 €

für die Verlängerung des Nutzungsrechtes (pro Jahr)

  • Reihengrab bzw. Reihenkaufgrab, pro Stelle: 38,80 €
  • Familiengrabstätte, pro Stelle: 60,90 €
  • Grabstätte in bevorzugter Lage, pro Stelle: 100,80 €
  • Urnenkaufgrab für 2 Urnen: 17,60 €
  • Urnenkaufgrab für 3-6 Urnen: 26,00 €
  • Urnenwand/Urnenniesche: 43,80 €

für die Einebnung der Grabstätten nach Ablauf des Nutzungsrechtes

  • Reihengrab bzw. Reihenkaufgrab, pro Stelle: 198,00 €
  • Familiengrabstätte, pro Stelle: 444,00 €
  • Grabstätte in bevorzugter Lage, pro Stelle: 948,00 €
  • Rasenreihengrab: 36,00 €
  • Urnenrasenreihengrab: 36,00 €
  • Urnenkaufgrab für 2 Urnen: 96,00 €
  • Urnenkaufgrab für 3-6 Urnen: 180,00 €
  • Urnenwand/Urnenniesche: 48,00 €
  • Urnengemeinschaftsanlage 36,00 €

 

Prüfung und Genehmigung der Errichtung und Veränderung von Grabmalen, Grabeinfassungen sowie sonstigen Grabausstattungen (§ 34 der Friedhofsordnung) 50,00 €

Mindestruhefrist

Die Mindestruhefrist auf den Friedhöfen der Stadt Herborn beträgt 15 Jahre. Mindestruhefrist ist die Zeit, in der die Totenruhe nicht gestört werden darf. Das bedeutet, dass vor Ablauf dieser Frist in einem bereits belegten Kaufgrab keine zweite Erdbestattung möglich ist und auch keine Einebnung vorgenommen werden darf (siehe auch unter dem Punkt "Grabeinebnung").

 

Grabeinebnung

Grabstätten können nach Ablauf der Mindestruhefrist (15 Jahre) vorzeitig eingeebnet werden, wenn Sie dies wünschen. Die Einebnung kann von Ihnen selbst durchgeführt werden oder Sie erteilen der Stadt Herborn den Einebnungsauftrag. Beachten Sie bitte, falls Sie sich für die erste Möglichkeit entscheiden, dass Grabstein und -rahmen sowie Fundamente, vorhandene Bepflanzung samt Wurzelwerk entfernt und vom Friedhof abzufahren sind. Soll die Stadt diese Arbeiten ausführen, genügt ein formloser Auftrag Ihrerseits. Grabstätten können in Ausnahmefällen auch vor Ablauf der Mindestruhefrist eingeebnet werden. Hier muss jedoch ein wichtiger Grund vorliegen.

 

§ 36 Genehmigungserfordernis für Grabmale und -einfassungen

  1. Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen, Einfassungen, Abdeckungen und sonstige Grabausstattungen sind der Friedhofsverwaltung anzuzeigen, mit der Erklärung, dass das Vorhaben der jeweils gültigen Friedhofsordnung entspricht.
     
  2. Der Anzeige ist eine Zeichnung in doppelter Ausfertigung im Maßstab 1:10 sowie ein Fundament- und Dübelplan beizufügen, die es der Friedhofsverwaltung ermöglicht, die in Aussicht genommene Gestaltung zu beurteilen. Die Anzeige muss insbesondere genaue Angaben über Art und Bearbeitung des Werkstoffes, über den Inhalt, Form und Anordnung der Schrift sowie beabsichtigte bildliche Darstellungen oder Symbole enthalten. Auf Verlangen sind Zeichnungen in größerem Maßstab oder Modelle vorzulegen.
     
  3. Mit dem Vorhaben darf einen Monat nach Vorlage der vollständigen Anzeige begonnen werden, wenn seitens der Friedhofsverwaltung in dieser Zeit keine Bedenken wegen eines Verstoßes gegen die Friedhofsordnung geltend gemacht werden. Vor Ablauf des Monats darf begonnen werden, wenn die Friedhofsverwaltung schriftlich die Übereinstimmung mit der jeweils geltenden Friedhofsordnung bestätigt.
     
  4. Spätestens acht Wochen nach dem Versetzen der Grabmale, Einfassungen, Abdeckungen und der sonstigen Grabausstattungen ist ein Abnahmeprotokoll nach TA Grabmale einzureichen.
     
  5. Die Verfahren können auch über eine Einheitliche Stelle und elektronisch abgewickelt werden.
     
  6. Das Vorhaben ist erneut anzuzeigen, wenn das Grabmal oder die sonstige bauliche Anlage nicht binnen eines Jahres nach Einreichen der Anzeige errichtet bzw. geändert worden ist.
     
  7. Die Friedhofsverwaltung kann verlangen, dass ohne Anzeige errichtete, oder mit den vorgelegten Zeichnungen und Angaben nicht übereinstimmende Anlagen entfernt oder den Zeichnungen und Angaben entsprechend verändert werden. Die Friedhofsverwaltung kann die Nutzungsberechtigte oder den Nutzungsberechtigten schriftlich auffordern, innerhalb angemessener Frist widerrechtlich errichtete Anlagen zu entfernen oder zu verändern. Wird der Aufforderung nicht rechtzeitig Folge geleistet, so kann die Anlage im Wege der Ersatzvornahme durch die Friedhofsverwaltung entfernt werden. Die dadurch entstehenden Kosten sind vom Verpflichteten zu erstatten.
     
     
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