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Zuständigkeiten & Formulare

Adresse:
Lahn-Dill-Kreis - 26.2 Wasser- und Bodenschutz

Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar

Telefon: 06441 407-2250
Telefax: 06441 407-1065

E-Mail: umwelt(at)lahn-dill-kreis.de

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch 07:30 - 12:30 Uhr Donnerstag 07:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr Freitag 07:30 - 12:30 Uhr oder nach Vereinbarung

Ansprechpartner:

Herr Falko Ulbricht

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Adresse:
Regierungspräsidium Gießen - Dezernat IV 41.1 Grundwasserschutz, Wasserversorgung

Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen, Universitätsstadt
35338 Gießen, Universitätsstadt

Telefon: 0641 303-0 (Zentrale)
Telefax: 0641 303-2197

E-Mail: pressestelle(at)rpgi.hessen.de
Webseite: www.rp-giessen.de

Öffnungszeiten:

Servicezeiten: Montag bis Donnerstag von 08.00 - 16.30 Uhr
Freitag: 08.00 - 15.00 Uhr
oder nach Vereinbarung

 

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Adresse:
Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie

Rheingaustraße 186
65203 Wiesbaden, Landeshauptstadt

Telefon: +49 611 6939-0
Telefax: +49 611 6939-555

E-Mail: poststelle(at)hlnug.hessen.de
Webseite: Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLUG)

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Leistungsbeschreibung

Grundwasser darf für den Haushalt, einschließlich der Gartenbewässerung, für den landwirtschaftlichen Hofbetrieb, für das Tränken von Vieh oder in geringen Mengen zu einem vorübergehenden Zweck grundsätzlich erlaubnisfrei entnommen, zutage gefördert, zutage geleitet oder abgeleitet werden. Eine Erlaubnis ist auch dann grundsätzlich nicht erforderlich, soweit eine Entnahme, Zutageförderung, Zutageleitung oder Ableitung von Grundwasser für gewerbliche Betriebe, für die Landwirtschaft, die Forstwirtschaft oder den Gartenbau jeweils in einer Menge von bis zu 3.600 m³ pro Jahr erfolgt.

Eine erlaubnisfreie Benutzung ist der unteren Wasserbehörde unter Angabe des genauen Grundstücks innerhalb eines Monats vor Beginn anzuzeigen.

Für andere Zwecke oder für größere Entnahmemengen ist eine Erlaubnis bzw. Bewilligung erforderlich.

Grundwasserhaltungen, d.h. das Abpumpen von Grundwasser, um Baugruben für die Zeit einer Baumaßnahme trocken zu halten, können erlaubnispflichtig sein, sind aber auf jeden Fall anzeigepflichtig.

Brunnenbohrungen sind grundsätzlich anzeigepflichtig. Soweit dabei Stoffe in das Grundwasser eingebracht werden, kann eine Erlaubnispflicht entstehen.

Es können auch naturschutzrechtliche und forstrechtliche Genehmigungen notwendig sein. Alle mit mechanischer Kraft angetriebenen Bohrungen müssen nach dem Lagerstättengesetz 2 Wochen vor Beginn der Arbeiten angezeigt werden. Bohrungen, die mehr als 100 m in den Boden eindringen sollen, sind nach Bundesberggesetz 2 Wochen vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Behörde anzuzeigen.
 

An wen muss ich mich wenden?

Zuständige Wasserbehörde ist in die untere Wasserbehörde, wenn nichts anderes bestimmt ist. Sie ist in den Landkreisen beim Kreisausschuss und in den Kreisfreien Städten beim Magistrat angesiedelt.
In den in der Verordnung zur Übertragung der Ermächtigung zum Erlass von Rechtsverordnungen und über die Zuständigkeit der  Wasserbehörden (Zuständigkeitsverordnung Wasserbehörden - WasserZustVO) aufgeführten Fällen ist die obere Wasserbehörde zuständig, die beim Regierungspräsidium angesiedelt ist.

Nähere Informationen erhalten Sie bei der unteren Wasserbehörde.

Zuständige Bergbehörde ist das Regierungspräsidium.

Die Anzeige einer Bohrung nach dem Lagerstättengesetz erfolgt beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie
 

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