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Beratung bei Kindeswohlgefährdung durch eine Kinderschutzfachkraft (insoweit erfahrene Fachkraft)

Zuständigkeiten

Lahn-Dill-Kreis - 32.1 Soziale Dienste

Bismarckstraße (Dillenburg) 28
PLZ: 35683

Turmstraße 7
35578 Wetzlar

Fax: 06441 407-1050
Tel.: 06441 407-0

E-Mail: info(at)lahn-dill-kreis.de
Webseite: http://www.lahn-dill-kreis.de

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch 07:30 - 12:30 Uhr Donnerstag 07:30 - 12:30 Uhr und 13:30 - 18:00 Uhr Freitag 07:30 - 12:30 Uhr oder nach Vereinbarung

Ansprechpartner:

Frau Dorothea Rabanus

Tel.: 02771 407-459
Fax: 02771 407-803
E-Mail: jugendhilfe-dill(at)lahn-dill-kreis.de

Herr Torsten Menges

Fax: 06441 407-1062
Tel.: 06441 407-1501
E-Mail: jugendhilfe-wz(at)lahn-dill-kreis.de

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Leistungsbeschreibung

Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen zusammen und haben das Gefühl, dass es einem Kind oder Jugendlichen nicht gut geht?
Sie sind z.B.

  • Erzieher/in,
  • Tagesmutter oder Tagesvater, Lehrerin oder Lehrer,
  • Familienhebamme / Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in,
  • Hebamme, Arzt/Ärztin
  • Fußballtrainer oder Übungsleiter in einem anderen Verein,
  • Ausbilder oder Kollegin/Kollege von Jugendlichen

Alle Personen, die in beruflichem Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen, haben bei der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung im Einzelfall Anspruch auf Beratung durch eine insoweit erfahrene Fachkraft.

Die Beratung durch eine entsprechend qualifizierte Fachkraft bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos für ein Kind oder Jugendlichen trägt im Einzelfall zu einer größeren Handlungssicherheit bei. Häufig sind nämlich die Anhaltspunkte für eine Gefährdung nicht eindeutig.
 

Verfahrensablauf

Die angesprochene insoweit erfahrene Fachkraft kann beim Jugendamt oder bei einer anderen Stelle, etwa einer Beratungsstelle, tätig sein. Wenn sie beim Jugendamt arbeitet, bedeutet das nicht, dass Sie mit Ihrer Anfrage bereits das Jugendamt über einen Fall informieren. Denn Sie müssen keine persönlichen Daten, wie Namen, Alter oder Herkunft des Kindes, angeben. Die Beratung wird zunächst in anonymisierter Form durchgeführt.

Es geht dabei um das Erkennen und die Beurteilung von Anzeichen sowie um die Frage, ob eine Gefährdung vorliegen könnte oder nicht. Auch die weitere Vorgehensweise kann Inhalt der Beratung sein. Erst wenn sich herausstellt, dass das betroffene Kind oder der Jugendliche akut gefährdet ist, benötigt das Jugendamt genauere Angaben, um den notwendigen Schutz umgehend sicherzustellen.

An wen muss ich mich wenden?

Das Jugendamt Ihres Landkreises bzw. Ihrer Kreisfreien Stadt.

Hinweise zu Beratungsstellen finden Sie auch in der Broschüre des Hessischen  Ministeriums für Soziales und Integration  „Irgendetwas stimmt da nicht ... “ (Leitfaden für ehrenamtliche MitarbeiterInnen)

Welche Unterlagen werden benötigt?

Keine

Welche Gebühren fallen an?

Keine

Bemerkungen

Hilfreiche Informationen bieten auch

  • die Broschüre des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration „Irgendetwas stimmt da nicht ... “ (Leitfaden für ehrenamtliche MitarbeiterInnen)
  • die Informationen des Landessportbundes Hessen „Kindeswohlgefährdung,Umsetzungsempfehlungen für Hessen“

Fachlich freigegeben durch

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration  

Fachlich freigegeben am

23.04.2014

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