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Ausstellung im Rathaus

Herborn, 13.12.2012: „Heimat in Zeichnungen“ hat der Herborner Künstler Karl-Heinz Schnörch seine kleine Ausstellung überschrieben, die seit einigen Tagen im Herborner Rathausfoyer zu sehen ist. Bis Anfang Januar sind die Bilder zu den Öffnungszeiten des Rathauses (montags bis donnerstags 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr) zu sehen.


Mit Tusche und Bleistift hat der 87-Jährige Herborner Stadtansichten und Erinnerungen an Menschen festgehalten, die manch alteingessenen Herbornern noch bekannt sein könnten: Die alte Frau auf einer 1951 entstandenen Bleistiftzeichnung zeigt „Patschers Anna“, Dienstfrau bei einer Metzgerei auf dem Kornmarkt, wie Schnörch sich erinnert. Aus dem Jahr der Hörbacher 700 Jahr-Feier stammt eine Zeichnung, die den Hörbacher Erich Pfeiffer bei der Feldarbeit zeigt: „Das war das letzte in der Landwirtschaft eingesetzte Pferd in Hörbach“, sagt Schnörch, der Gründungsmitglied der Künstlergilde Herborn ist.


Weitere Bilder zeigen Ansichten aus Dillenburg, Haiger, Greifenstein und Nenderoth. Die Motive gab es zuletzt 1982 auf einem Kalender zu sehen, die die Sparkasse für ihre Kunden in Auftrag gegeben hatte. Auf vier weiteren Bildern sind Stadtansichten aus Schnörchs geliebtem alten Herborn zu sehen: Die Schulhofstraße, der Holzmarkt und der Dill-Turm hat der Künstler mit feinen Strichen abgebildet, zudem einen Blick aufs Herborner Schloss vom Hof der Hohen Schule aus – ein Bild, das er als Aquarell auch als Karte veröffentlicht hat. Sie ist wie alle anderen Karten-Motive mit Schnörchs Kunstwerken in der Schlossbuchhandlung in Herborn erhältlich.


Bild und Text: Klaus Kordesch