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Die Alternative heisst Tierpatenschaft

Herborn-Uckersdorf, 18.12.2008: Der Natur- und Tierschutzverbände wie derzeit der Naturschutzbund NABU rufen einmal mehr dazu auf, keine exotischen Tiere zu verschenken. Denn unüberlegt als Weihnachtsgeschenk gekaufte Tiere landen oft schon nach kurzer Zeit im Tierheim oder werden gar in der Natur „entsorgt“! Letzteres endet für die Mehrzahl der Tiere tödlich, andere, die überleben, können als faunenfremde Tiere zu einer regelrechten ökologische Plage werden!


Der Herborner Vogelpark unterstützt als Kooperationspartner des NABU und der Zoologischen Gesellschaft Franfurt diesen Aufruf, zumal hier nur allzu oft angefragt wird, ob der Park lästig gewordene Exoten übernehmen kann. Nach Mitteilung von Vogelparkleiter Wolfgang Rades kann dies jedoch sowohl aus Gründen der begrenzten Aufnahmekapazitäten wie auch zum Schutz der im Vogelpark gepflegten Tiere vor der Einschleppung von Krankheitserregern nur in vereinzelten Ausnahmefällen geschehen.


Für Vogelpark- und Tierfreunde bietet das Vogelparkteam jedoch als Geschenktipp zu Weihnachten mit der Vergabe von Tierpatenschaften eine sinnvolle Alternative.


Wie Wolfgang Rades betont, unterstützt jeder Tierpate zudem die gemeinnützige Arbeit des Vogelparks sowohl als Naturerlebniszentrum als auch als Pflegestation für verletzte heimische Greifvögel, Eulen und Störche. Erst in der vergangenen Woche konnte Tierpfleger Andreas Trapp im Westerwald ein über mehrere Monate im Vogelpark gesund gepflegtes junges Uhuweibchen nach erfolgreichem Beutefangtraining wieder auswildern.


Rades: „Eine Tierpatenschaft ist somit ein sehr sinnvolles Geschenk. Zudem sie ist für den Schenkenden auch steuerlich absetzbar. Nicht zuletzt macht eine hübsche Patenschaftsurkunde und der Gutschein für eine Vogelpark-Jahreskarte für die kommende Besuchersaison eine Tierpatenschaft für den beschenkten Tierfreund sehr attraktiv.“


Die Übernahme einer Tierpatenschaft im Herborner Vogelpark ist für einen Betrag ab € 50,- (z.B. für einen Beo, einen Storch oder die Wildvogelpflegestation) über € 75,-(für einen Balistar, einen Graupapagei, einen Pfau oder eine Würfelnatter), € 130,- (für einen Ara, einen Bartkauz, einen Uhu, eine Schnee-Eule, ein Känguru oder ein Lisztäffchen) bis zu € 250,- (für eine Krontaube oder einen Paradieskranich) möglich.


Für die Tierpaten findet einmal jährlich im Herbst eine exklusive Führung mit Blick hinter die Kulissen des Vogelparks statt. Die mit der Patenschaft verbundene Jahreskarte ermöglicht dem Tierfreund während der von März bis zumindest November andauernden Besuchersaison täglich zwischen 9.30 und 19.00 Uhr den Besuch „seines“ Lieblings.


Wie Wolfgang Rades betont, ist eine Tierpatenschaft somit eine echte Alternative zum eigenen Haustier: „Und dies ohne die tägliche Verpflichtung, das Tier füttern, es erforderlichenfalls tierärztlich versorgen und es sauber halten zu müssen!“


Mit gutem Beispiel voran geht aktuell der Verein Zeitsprünge Breitscheid e.V., der die Patenschaft für zwei Zwergkängurus übernimmt. Anlässlich des offiziellen „Charles Darwin – Jahres“ 2009 werden die beiden urtümlichen Säugetiere „Gondwana“ und „Pangaea“ genannt. Das sind die Namen der beiden Urkontinente, von denen sich schon früh ihre Heimat Australien abspaltete.


Derzeit ist der Vogelpark zwar bis zum Frühjahrsbeginn geschlossen, dennoch gibt es an den Tagen vor Weihnachten bis zum 23. Dezember täglich von 12.00 bis 14.00 Uhr die Möglichkeit, eine Tierpatenschaft abzuschließen oder auch im Kiosk des Parks nach einer anderen netten Geschenkidee Ausschau zu halten. Gegebenfalls kann bei Bedarf zuvor telefonisch auch ein anderer Termin abgestimmt werden.


Nähere Auskünfte gibt es im Vogelpark unter Telefon 02772/42522, per Email unter info@vogelpark-herborn.de oder im Internet unter www.vogelpark-herborn.de