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Seniorenfreizeit der Stadt Herborn bietet erlebnisreiche Tage in Nordfriesland

Die zweite Seniorenfreizeit der Stadt Herborn fand vom 24. bis 29. September statt und führte wieder in den beliebten Küstenort Husum. Gestartet wurde am frühen Sonntagmorgen und am Spätnachmittag das Quartier im Best Western Hotel „Theodor Storm“ bezogen.

Durch Theodor Storm und sein Gedicht "Die Stadt" wurde Husum weltbekannt und als "graue Stadt am Meer" literarisch verewigt. Außerdem wird Husum auch gerne als "Metropole" an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins bezeichnet. Davon konnten sich die Seniorinnen und Senioren bereits am Montagmorgen überzeugen. In Begleitung des fachkundigen Stadtführers Uwe Knudsen entdeckten die Seniorinnen und Senioren die Wirkstätten des berühmten Dichters in Husum: das Geburtshaus und die Wohnhäuser Storms, die zahlreichen Schauplätze seines literarischen Werks sowie die wunderschöne Altstadt mit ihren urigen Gassen und eindrucksvollen Giebelfronten. Nachmittags konnten die Seniorinnen und Senioren Husum auf eigene Faust erkunden.

Während der beiden nächsten Tage wurde die Gruppe ebenfalls von Herrn Knudsen begleitet. Das Reiseziel am Dienstag war Sylt, die größte nordfriesische Insel. In Niebüll wurde der Bus auf den Sylt Shuttle verladen und dann ging es über den ca. 11 km langen Hindenburgdamm nach Westerland. Weiter ging die Fahrt durch Kampen, dem exklusivsten Ort der Insel nach List, der nördlichsten Ortschaft der Insel. Hier ist man ganz oben in Deutschland. Diesen Superlativ darf List für sich in Anspruch nehmen, denn List ist auch der nördlichste Zipfel Deutschlands. Die Mittagspause fand daher auch in der nördlichsten Fischbude Deutschlands bei „Gosch“ statt. Gut gestärkt fuhr man der Westküste entlang zurück nach Westerland, einst die einzige Stadt auf der Nordseeinsel Sylt, heute der größte Ortsteil der Gemeinde Sylt. Ein Aufenthalt hier rundete den ersten Ausflugstag ab. Sowohl die pulsierende Fußgängerzone als auch gemütliche Cafés luden zum Verweilen ein.

Am Mittwoch ging die Fahrt quer durch Schleswig Holstein an die Ostseeküste. Ziel war Flensburg. Ein Zwischenstopp wurde zunächst im Hafen von Langballigau eingelegt. Der Hafen in Langballigau ist sowohl ein Fischereihafen als auch ein Yachthafen. Er liegt an der Flensburger Außenförde und somit in unmittelbarer Nähe zur Ostsee.

In Flensburg hieß es dann: Alle Mann – und natürlich auch alle Frauen – an Bord der MS Viking! Es stand nämlich eine Rundfahrt auf der Flensburger Förde, einem langen Nebenarm der Ostsee, an. Die Fahrt ging von Flensburg aus über die Förde in das romantische Ostseebad Glücksburg und nach einem Aufenthalt wieder zurück nach Flensburg. Der Donnerstag war zur freien Verfügung. Die meisten Seniorinnen und Senioren nutzten das Angebot einer Fahrt über die Halbinsel Eiderstedt nach St. Peter-Ording.

Das erste Zwischenziel war Friedrichstadt. Schon auf den ersten Blick sieht man, woher der Luftkurort Friedrichstadt an der Nordsee Schleswig-Holstein seine Wurzeln hat: Die Grachten, Brücken und Treppengiebelhäuser sprechen ihre eigene, nämlich niederländische Sprache. „Klein Amsterdam“ oder „Holländerstadt“ wird gemeinsam mit Friedrichstadt meist in einem Atemzug genannt. Anschließend ging es zum Eidersperrwerk. Das imposante Sperrwerk ist eines der größten Küstenschutzbauten Europas. Vom Fußgängerweg in luftiger Höhe konnten die Seniorinnen und Senioren einen Panoramablick auf das spannende Bauwerk, die Nordsee und die Marsch werfen.

n St. Peter-Ording, dem größten Ferienort an der Nordseeküste, bestand die Gelegenheit, einen Spaziergang über die Seebrücke zum Strand zu machen oder in einem der vielen schönen und urigen Cafés und Restaurants einzukehren. Die schönen Tage gingen mit einem gemeinsamen Mittagessen in Walsrode zu Ende und am Freitagabend trafen alle wieder wohlbehalten in Herborn ein.