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Infoticker für Bürger

Heute, 12:26 Uhr

Hygienekonzept für städtische Einrichtungen

Städtische Gemeinschaftsräume sind aufgrund geltender Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bis Ende Juni geschlossen.

Wer städtischer Gebäude - wie Bürgerhäuser und Gememeinschaftsräumen - nutzen möchte, beachtet das Hygienekonzept der Stadt Herborn.  Das Einhalten der Vorgaben  im „Hygienekonzept für die Nutzung der städtischen Gemeinschaftseinrichtungen der Stadt Herborn während der Corona-Pandemie“ ist Voraussetzung für Aktivitäten von Vereinen oder private Anlässe.

07.05.21 - 12:29 Uhr

Vergabe freier Impfplätze für Bürgerinnen und Bürger der Prioritätsgruppen 1-3

Der Lahn-Dill-Kreis informiert: Online-Anmeldeportal zum Anmelden ist online und kann ab sofort genutzt werden

Der Lahn-Dill-Kreis hat eine Liste für freie Impfplätze freigeschaltet, in die sich impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger ab sofort eintragen können. Sollte an einem Tag absehbar sein, dass Impfstoff übrigbleibt, wird dieser – geordnet nach den Prioritäten der Corona-Impfverordnung – an Personen verabreicht, die sich über diese Liste haben registrieren lassen. Anmelden können sich Personen der Priorisierungsgruppen eins, zwei und drei. Wichtig ist, alle Angaben korrekt und vollständig auszufüllen sowie – bei Erhalt eines Termins – einen Nachweis zur Impfberechtigung ins Impfzentrum mitzubringen (z. B. Personalausweis, Arbeitgeberbescheinigung, ärztliches Attest, etc.)

 
Der Link zum Anmeldeportal . Das Portal ist ebenfalls über die Seite corona.lahn-dill-kreis.de/aktuelles/impfzentrum/ erreichbar.

Der Eintrag in diese Liste generiert eine E-Mail zum Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises in Lahnau-Waldgirmes. Bei übriggebliebenen Impfdosen werden die Personen nach den Prioritäten der Corona-Impfverordnung und nach Eingangszeit der E-Mails angerufen und müssen dann binnen 30 Minuten zum Impfzentrum kommen. Die notwendigen Bescheinigungen für den Nachweis der entsprechenden Priorisierungsgruppe sind dann zum Termin mitzubringen und werden vor Ort geprüft. Sollte ein angebotener Termin nicht wahrgenommen werden können, oder erscheint man nicht rechtzeitig zum Impftermin, verfällt die Registrierung und man muss sich neu anmelden. Der Eintrag in die Impf-Nachrückerliste ist keine Garantie dafür, kurzfristig einen Impftermin zu erhalten. Ebenso besteht keine Impfstoff-Auswahl. „Wir kommen gut voran“, freut sich Landrat Wolfgang Schuster: „Betrachtet man den Impfmonitor des Landes Hessen vom 4. Mai 2021, liegt der Lahn-Dill-Kreis bzgl. der durchgeführten Impfungen mittlerweile auf dem sechsten Platz im Vergleich der 22 örtlichen Impfzentren.“

Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich über das Landesportal (Tel. 0611 505 92 888 bzw. online unter www.impfterminservice.hessen.de ) oder die Hotline 116 117 sowie online über www.impfterminservice.de  für einen Impftermin registrieren zu lassen.

 Allgemeine Hinweise zum Besuch des Impfzentrums in Lahnau-Waldgirmes

Das Impfzentrum des Lahn-Dill-Kreises arbeitet unter Volllast. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, pünktlich zu Ihrem Impftermin zu erscheinen. Es ist zu beachten, dass bei einem regulären Termin der Einlass aus organisatorischen Gründen maximal eine Stunde vor dem Impftermin möglich ist. Wegen der vorhandenen Platzkapazitäten wird darum gebeten, Begleitpersonen nur in benötigten Fällen mit in das Impfzentrum zu bringen. Durch die notwendige Dokumentation der Personalien entsteht ein erhöhter Zeit- und Arbeitsaufwand, der die Abläufe im Impfzentrum verlangsamt. Personen, die bereits geimpft wurden (z. B. über die Liste oder vom Hausarzt) und gleichzeitig noch einen Impftermin über das Land Hessen erhalten haben, werden darum gebeten, diesen Termin sowie die Registrierung im Terminsystem des Landes Hessen zu stornieren.

05.05.21 - 08:25 Uhr

Mehrsprachige Information zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung stellt mehrsprachige Informationen in 23 Sprachen für Menschen mit Migrationshintergrund bereit.

Die Eindämmung der Corona-Pandemie steht weiter ganz oben auf der Agenda der Politik in Bund und Ländern. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung bietet  online ein mehrsprachiges Informationsangebot in 23 Sprachen für Menschen mit Migrationshintergrund.
Hier finden sich Informationen

  • zu aktuellen Regeln im Alltag und öffentlichen Leben (z.B. Corona-Notbremse bei Inzidenz über 100),
  • zum Impfen und zur Corona-Warn-App,
  • zu Reisebestimmungen aus Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebieten,
  • zum Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.

Zu Kurzinformationen in der angegeben Sprachen gelangen Sie durch Klicken:
Albansich
Arabisch
Bulgarisch
Chinesisch
Deutsch
Englisch
Farsi/Dari
Französisch
Griechisch
Italienisch
Kroatisch
Kurdisch
Polnisch
Portugiesisch
Rumänisch
Russisch
Somali
Spanisch
Tigrinya
Tschechisch
Türkisch
Ungarisch
Vietnamesisch

Mehrsprachige Informationen speziell für EU-Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gibt es auf der Website der EU-Gleichbehandlungsstelle.

03.05.21 - 10:45 Uhr

Lahn-Dill-Kreis impft Feuerwehr und Katastrophenschutz

In der 20. KW sind jeweils 250 Impftermine pro Tag eingeplant

Der Lahn-Dill-Kreis informiert: Seit dem 23. April 2021 können sich Personen der Priorisierungsgruppe 3 für eine Impfung anmelden. Zu dieser Gruppe gehören auch die Mitarbeitenden der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes. Obwohl zuvor angekündigt, erging für diese Gruppe nun doch keine Beauftragung durch das Land Hessen für eine Sonderimpfaktion. Die Impfung von Feuerwehrleuten und Einsatzkräften des Katastrophenschutzes kann stattdessen durch die Impfzentren in eigenem Ermessen durchgeführt werden. Der Lahn-Dill-Kreis möchte ein schnelles Impfen für Feuerwehr und Katastrophenschutz ermöglichen. In der 20 KW., vom 17. bis 21. Mai 2021, sind daher täglich 250 (insgesamt 1250) Impftermine für diese Gruppe vorgesehen. Etliche Personen haben auch schon Termine über das Portal des Landes Hessen erhalten. Sollte darüber hinaus dann noch Bedarf bestehen, werden weitere Termine für Impfungen angeboten.

Landrat Wolfgang Schuster: „Katastrophenschutz und Feuerwehren sind für unser öffentliches Leben unerlässlich. Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen in Notsituationen schnell handeln können und sollen dabei geschützt sein. Sie müssen bzw. mussten lange warten, bis sie gemäß der vorgegebenen Priorisierung an der Reihe sind. Wir möchten mit dieser Impfwoche die Wartezeit noch einmal verkürzen und unsere Anerkennung für ihre wichtige Arbeit zeigen“.

23.04.21 - 13:26 Uhr

Hessen setzt Bundesinfektionsschutzgesetz um

In Hessen werden die Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes übernommen.

Die Hessische Landesregierung hat zudem Anpassungen an den bestehenden Corona-Verordnungen beschlossen.
„Gestern hat das Infektionsschutzgesetz den Bundesrat passiert. Uns allen ist bewusst, dass mit den neuen Beschlüssen
erneut riesige Herausforderungen und erhebliche Einschränkungen auf die Bürgerinnen und Bürger zukommen werden“,
sagte Ministerpräsident Volker Bouffier. „Unser Ziel, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Pandemie
einzudämmen, steht nach wie vor und so dringend wie nie an oberster Stelle unseres Handelns. Deshalb haben wir die
Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes übernommen. Konkret heißt das: Wenn die 7-Tages-Inzidenz an drei
aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, greift die Bundesnotbremse.“

Gleichzeitig baut Hessen die Impfstrategie weiter aus und öffnet die Terminregistrierung für die Priorisierungsgruppe 3.
„Das ist ein wichtiger Schritt beim Impfen, unserem wichtigsten Baustein beim Weg aus der Pandemie.“

Die wichtigsten Änderungen der hessischen Regelungen im Überblick
Schule
Inzidenz unter 100 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Klasse 1-6: Wechselunterricht
Klasse 7-11: Wechselunterricht (ab dem 6. Mai)
Abschlussklassen: Präsenzunterricht

Inzidenz bis 165 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Alle Klassen: Wechselunterricht

Inzidenz über 165 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Abschlussklassen (und Förderschulen): Wechselunterricht
Alle anderen Klassen: Distanzunterricht mit Notbetreuung (Klasse 1-6)

Ausnahmen von der Maskenpflicht bei Abschlussprüfungen sind ausschließlich mit einem tagesaktuellen negativen
Corona-Test möglich.

„Die Neuregelung des Infektionsschutz-Gesetzes durch die Bundesregierung, die sogenannte ,Notbremse', und deren
Auswirkungen auf die Schulen bereiten mir als Kultusminister Bauchschmerzen. So werden die Schulen nun noch früher
– ab einer Inzidenz von 165 und nicht mehr 200 – auf Distanzunterricht umstellen müssen. Dies führt in vielen Regionen
Hessens zu einer weiteren Belastung für die Schülerinnen und Schüler, ihre Familien und die Schulen. Gleichzeitig sind
wir uns aber der immer schwieriger werdenden Situation der Schülerinnen und Schüler bewusst, die seit Dezember im
Distanzunterricht sind und ihre Schulen nicht mehr von innen gesehen haben“, erklärte Kultusminister Prof. Dr. R.
Alexander Lorz.

Kinderbetreuung / Kitas
Inzidenz bis 165 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Wie bisher: Appell an die Eltern, ihre Kinder – wenn möglich – zu Hause zu betreuen.

Inzidenz ab 165 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Notbetreuung.

Tests von Kita-Kindern:
Wenn die zuständigen Kita-Träger sich entschließen, Kinder regelmäßig vor dem Kita-Besuch zu testen, übernimmt das
Land die Hälfte der Kosten für die Schnelltests.

„Für die Familien und die Kinder ist die Schließung der Kitas eine erneute und erhebliche Belastung. Ich will dennoch
darum werben, dass sie diese aktiv mittragen. Insbesondere wegen der höheren Infektiosität der britischen Virusvariante
B 1.1.7. gilt es, Kontakte mehr noch als bisher zu reduzieren, die im Alltag einer Kita eine besondere Rolle einnehmen“,
so Gesundheitsminister Klose. Die konkrete Ausgestaltung von Angeboten zur Notbetreuung orientiert sich an der
Notbetreuung, die die Schulen bereits aktuell für Schülerinnen und Schüler anbieten. Eltern, die Betreuung dringend
benötigen, insbesondere, weil sie berufstätig sind, und keine anderweitige Betreuungsmöglichkeit haben, können eine
Notbetreuung in Anspruch nehmen.

Kontaktbeschränkungen
Inzidenz unter 100 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
Treffen von zwei Haushalten erlaubt.
Inzidenz über 100 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
1 Haushalt + 1 Person. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit.

Geschäfte / Einkaufen:
Lebensmitteleinzelhandel und Einzelhandel des erweiterten täglichen Bedarfs (wie bspw. Drogeriemärkte) bleiben
geöffnet. Es gilt: Maskenpflicht und Kundenbegrenzung.

Für alle weiteren Geschäfte (inkl. Baumärkte) gilt:
Inzidenz unter 150 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
click & meet möglich, also das Einkaufen mit Terminvereinbarung und aktuellem Test. Es gilt: Maskenpflicht und
Kundenbegrenzung.
Inzidenz über 150 (Landkreis / kreisfreie Stadt):
click & collect möglich, also das Abholen bestellter Waren.

Quarantäneverordnung:
Personen mit vollständigem Impfschutz müssen nach Rückkehr aus dem Ausland nicht in Quarantäne, es sei denn, sie
reisen aus einem Virusvarianten-Gebiet ein.

Auch die Quarantänepflicht der Haushaltsangehörigen von Corona-Erkrankten entfällt für Personen mit vollständigem
Impfschutz, es sei denn, der oder die Geimpfte zeigen Krankheitssymptome.

Impfen: Registrierung für dritte Priorisierungsgruppe ab sofort möglich
Die Landesregierung wird alles dafür tun, möglichst vielen Menschen so schnell wie möglich ein Impfangebot zu machen.
Hessen öffnet die dritte Priorisierungsgruppe entsprechend der Impfverordnung des Bundes. Damit haben ab sofort
insgesamt etwa 1,5 Millionen weitere in Hessen impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich für die
persönliche Schutzimpfung gegen das Corona-Virus telefonisch oder online zu registrieren. Dazu zählen beispielsweise
die Beschäftigten des Einzelhandels sowie des Brand- und Katastrophenschutzes und der Kinder- und Jugendhilfe.
Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 und 2 erhalten weiterhin vorrangig ein Impfangebot.

In einigen Regionen nur noch wenige Impfberechtigte: In mehreren Kommunen stehen absehbar keine registrierten
Impfberechtigten aus den Priorisierungsgruppen 1 und 2 mehr zur Verfügung. Der Grund: In einigen Teilen des Landes
leben im Durchschnitt vergleichsweise weniger ältere Bürgerinnen und Bürger als in anderen. So können Personen, die
der Priorisierungsgruppe 3 angehören und zum Beispiel in Frankfurt und Offenbach oder dem Landkreise Groß-Gerau
leben, bereits sehr zeitnah geimpft werden. In anderen Regionen sind zunächst noch einige Impfberechtigte der
Priorisierungsgruppe 2 an der Reihe, bevor Personen der Priorisierungsgruppe 3 einen Termin erhalten können.

Pilotverfahren Betriebsärzte: Ab Juni 2021 sollen bundesweit auch Betriebsärzte impfen. Das Land startet bereits zuvor
ein Pilotverfahren mit vier für den Impffortschritt in Hessen und der Bundesrepublik systemrelevanten Unternehmen.

Termine für Prio-Gruppen 1 und 2: Angehörige der Priorisierungsgruppen 1 und 2, die noch nicht geimpft wurden,
bekommen in den nächsten Tagen ein Terminangebot und werden ganz überwiegend im Mai 2021 ihre erste Dosis
erhalten. Impfberechtigte aus den Gruppen 1 und 2 können sich weiterhin registrieren.

Astra60plus-Termine: Rund 700.000 Hessinnen und Hessen im Alter zwischen 60 und 69 Jahren hatten bereits seit
vergangenem Freitag die Möglichkeit, sich für eine Impfung mit dem hochwirksamen Vakzin der Firma Astrazeneca
anzumelden. Mehr als 116.000 Personen haben sich seitdem registriert und über 14.000 haben bereits die erste Impfung
mit dem Wirkstoff erhalten.

Impfungen mit Astrazeneca auch für unter 60-Jährige: Ab sofort können in Hessen wieder Personen, die noch nicht
das 60. Lebensjahr vollendet haben, mit dem Wirkstoff der Firma Astrazeneca geimpft werden. Voraussetzung hierfür ist
neben der Verfügbarkeit des Vakzins die individuelle Bereitschaft der aktuell impfberechtigten Person sowie ein
entsprechendes Aufklärungsgespräch des impfenden Arztes oder der Ärztin und eine individuelle Risikoabwägung.
Der Hessische Innenminister Peter Beuth erklärte: „Mit der Öffnung der Gruppe 3 ist mehr als die Hälfte der Hessinnen
und Hessen ab heute impfberechtigt. Rund 20,2 Prozent der Bürgerinnen und Bürger wurde bereits mindestens einmal
geimpft. Wir wollen so schnell wie möglich, so viele Menschen wie möglich vor dem Corona-Virus schützen. Ich rufe alle
Angehörigen der Gruppe 3 auf, sich beim Land zu registrieren. Je nach Fortschritt in den 28 hessischen Impfzentren
können schon sehr kurzfristig Termine frei werden. Dafür haben wir in Absprache mit den Kommunen die Kapazitäten
erneut gesteigert, sodass in der letzten Kalenderwoche mit mehr als 170.000 Impfungen ein neuer Höchstwert erreicht
wurde. Diese Marke werden wir bis Sonntag noch einmal steigern können. Unsere Devise lautet: alle verfügbaren
Wirkstoffe sollen unmittelbar zum Einsatz kommen.“
In mehreren Landkreisen und kreisfreien Städten werden in wenigen Tagen alle registrierte Personen aus den bisher
priorisierten Gruppen 1 und 2 geimpft sein bzw. Impftermine erhalten haben. Dies liegt nicht zwingend an der individuellen
Impfgeschwindigkeit in der jeweiligen Gebietskörperschaft vor Ort, sondern vielmehr an der stellenweise erheblich
unterschiedlichen Altersstruktur. „Wenn in einzelnen Regionen nicht mehr ausreichend impfberechtigte Bürgerinnen und
Bürger für die Schutzimpfungen zur Verfügung stehen, ist eine Öffnung der Gruppe 3 zwingend. Wer an der Reihe ist und
sich impfen lassen möchte, soll auch schnellstmöglich drankommen“, erläuterte der Hessische Innenminister.

Priorisierungsgruppe 3: Wer ist jetzt impfberechtigt?
Wie die bereits priorisierte Gruppe 2 ist die nun geöffnete Gruppe 3 ebenfalls sehr heterogen. Impfberechtigte der
Priorisierungsgruppe 3 haben nach der bundesweiten Impfverordnung eine erhöhte Priorität und werden daher bevorzugt
geimpft. Registrieren können sich alle Personen, die in §4 der Corona-Impfverordnung des
Bundesgesundheitsministeriums genannt werden. Grundsätzlich lässt sich der Anspruch aus Alters-, Gesundheits- oder
Berufsgründen ableiten.

So befinden sich rund 700.000 Hessinnen und Hessen im Alter von 60 bis 69 Jahren in der Gruppe 3.
Unabhängig von ihrem Alter gehören Menschen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei
einer Corona-Infektion auch zur Gruppe 3, z.B. Menschen mit akuten Herzleiden, Asthma, Rheuma oder
Autoimmunerkrankungen.

Aufgrund ihres Berufs sind neben den erwähnten Feuerwehrleuten und Katastrophenschützern eine Fülle von
weiteren Personen impfberechtigt. Dazu gehören zum Beispiel Mitglieder und Beschäftigte von Verfassungsorganen
(wie z.B. Bundes- und Landtagsabgeordnete, Teile der Verwaltung oder Wahlhelfer), Beschäftigte im Bereich
Kritischer Infrastrukturen (z.B. Pharmawirtschaft oder Energieversorgung) oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des
Lebensmitteleinzelhandels.
Wie auch die bei der Gruppe 2 lässt sich die Anzahl der Impfberechtigten der Gruppe 3 nur schätzen: Bis zu 1,5 Millionen
Menschen könnten in Hessen unter die Bestimmung fallen.
Den genauen Wortlauft der Impfverordnung mit Nennung der Berechtigten finden Sie hier.

Land startet Pilotverfahren für betriebliche Impfungen
Weil sich in der dritten Priorisierungsgruppe Hunderttausende Personen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit impfen
lassen können, sollen neben den Impfzentren und Hausarztpraxen die betrieblichen Impfungen eine dritte Säule in der
bundesweiten Impfkampagne bilden. Ziel ist es, bestehende Strukturen für eine effektive Impforganisation zu nutzen.
Bereits ab Juni 2021 plant der Bund – analog zum Verfahren bei Hausärzten – eine Regelversorgung priorisierter
Institutionen mit entsprechenden Möglichkeiten zur Impfung der Mitarbeiterschaft durch Betriebsärztinnen und -ärzte.

Bereits zuvor wird das Land Hessen ein Pilotverfahren mit den Pharmaunternehmen Merck KGaA aus Darmstadt, der
Sanofi-Aventis Deutschland GmbH aus Frankfurt, der B. Braun Melsungen AG sowie der Marburger Pharmaserv GmbH
starten. Die jeweils dort Beschäftigten sind nach der Impfverordnung des Bundes Angehörige der Gruppe 3 und tragen
darüber hinaus mit ihrer Arbeit für den Impffortschritt in der Bundesrepublik bei. „Firmen wie Biontech sind auf die stetige
Lieferung von zahlreichen Inhaltsstoffen angewiesen, bevor ein fertiges Impffläschchen ausgeliefert werden kann.
Außerdem benötigen unsere Ärztinnen und Ärzte millionenfach Impfzubehör, damit die Dosen verabreicht werden
können. Alle vier Unternehmen sind besonders systemrelevant, weil ihre Arbeit direkt dazu beiträgt, die Impfkampagne in
Deutschland zu unterstützen“, erläuterte Innenminister Peter Beuth.

Weitere Einsatzkräfte erhalten rasch Impfangebote
Mit der Öffnung der Priorisierungsgruppe 3 werden mehr als 70.000 Angehörige der Feuerwehren und im
Katastrophenschutz einen schnellen Weg zur Impfung erhalten. „Das sind gute Nachrichten für unsere ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer. Sie benötigen für ihren lebensrettenden freiwilligen Dienst die nötige Sicherheit im Umgang mit
Hilfsbedürftigen. Außerdem ist ihre dauerhafte Einsatzbereitschaft in besonderem Maße systemrelevant. Ich danke den
Kameradinnen und Kameraden für ihre Geduld und freue mich, dass ich ihnen allen nun dieses Angebot machen kann“,
sagte Innenminister Peter Beuth.

Impffortschritt in Hessen
Mit Stand 22. April 2021 wurden insgesamt 1.270.206 Erstimpfungen und 461.592 Zweitimpfungen in Hessen
durchgeführt. Rund 130.000 registrierte Impfberechtigte, ganz überwiegend aus der Priorisierungsgruppe 2 werden noch
diesen Monat ihre Terminangebote erhalten und sollen bis spätestens Ende Mai ihre Erstimpfungen erhalten.
Hessen liegt am heutigen Tage bei den vollständigen Impfungen (Zweitimpfungen) mit einer Quote von 7,3 Prozent der
Gesamtbevölkerung auf Rang 6 und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Bei der Erstimpfungsquote wird unser
Land in den nächsten Tagen wieder erneut messbar aufholen. Die Unterschiede und Schwankungen liegen zum Teil auch
in der periodischen Terminvergabe begründet. Derzeit finden schlicht mehr Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von
Biontech (zwischen drei und sechs Wochen Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung) statt.

Ein valider Bundesländervergleich ist nur noch bedingt sinnvoll möglich, weil die Anzahl der gelieferten Impfstoffdosen
nicht mehr der Bevölkerungsquote nach Königsteiner Schlüssel entspricht. Während das Saarland pro 100 Einwohner
bisher 38,5 Impfdosen erhalten hat, wurden nach Hessen 30 Dosen geliefert. Hinzu kommt, dass sich Hessen, jederzeit
an die Empfehlungen des Bundes zur Sicherstellung der Zweitimpfungen gehalten hat. Hierfür wird lediglich eine
Minimalreserve in den Zentrallagern zurückgehalten, um die wichtigen Zweitimpfungen – auch angesichts sich immer
wieder ändernder Rahmenbedingungen – garantieren zu können. Bis heute mussten in Hessen daher nahezu keine
Impftermine aufgrund fehlenden Impfstoffs abgesagt werden, wie es in anderen Bundesländern der Fall war und ist.

Innerhalb einer Kalenderwoche werden nahezu alle Impfdosen, die das Land den Impfzentren zur Verfügung stellt, auch
verimpft. Alle weiteren Dosen befinden sich in den Impfzentren. Vorgabe des Landes ist es, dass alle zur Verfügung
gestellten Impfdosen auch schnellstmöglich verimpft werden sollen. Eigene Rückstellungen der Landkreise sind nicht
notwendig, da das Land stets dafür Sorge trägt, dass vereinbarte Termine auch mit der entsprechenden Anzahl von
Impfdosen hinterlegt sind. Das Land hat die Impfzentren gebeten, eigene Rückstellungen von Impfdosen schnellstmöglich
für das Terminverfahren freizugeben. Bereits mit dem Einsatzbefehl vom 28. Januar 2021 hat das Land alle
Gebietskörperschaften dazu aufgefordert, sicherzustellen, dass kein Impfstoff wegen Überlagerung verfällt. Zudem hat
das Land Hessen den Impfzentren empfohlen, in eigener Zuständigkeit „Nachrückerlisten“ zu führen, auf denen schnell
verfügbare, priorisiert zu impfende Personengruppen aufgeführt sind.

Faktenblatt Schule:
Bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt gilt:
Alle Schulen unterrichten im Wechselmodell. Der Start für die Jahrgangsstufen 7 und ältere ist am Donnerstag, 6. Mai.
Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 100 findet in den Abschlussklassen Präsenzunterricht statt.

Wechselunterricht gilt auf Grundlage des Bundesgesetzes auch für Abschlussklassen, die in Hessen bisher in Präsenz
beschult wurden. Der Start in den Wechselunterricht soll dort zeitnah, jedoch bis spätestens Montag, 3. Mai 2021,
erfolgen.

Über einer 7-Tage-Inzidenz von 165 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt (Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen)
Der Unterricht findet für alle Jahrgangsstufen ab dem übernächsten Tag im Distanzunterricht statt.
Ausnahme für Abschlussklassen und Förderschulen. Diese verbleiben auch bei einer Inzidenz von über 165 im
Wechselunterricht.
Bleibt die 7-Tage-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 165, können die Schulen wieder im
Wechselmodell arbeiten. Die Notbetreuung im Falle von Wechsel- und Distanzunterricht wird weiterhin nach den
bekannten Regeln bis einschließlich der Jahrgangsstufe sechs angeboten.

Kontakt

Bürgerhotline

Bürgerhotline

Tel.: 02772 - 708 708
E-Mail: hotline(at)herborn.de

Aktuelle Information für Besucher des Rathauses

ACHTUNG: Ein Besuch im Rathaus ist zurzeit nur nach vorheriger Terminabsprache möglich!

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