Probefahrt durch die Herborner Fußgängerzone

Probefahrt durch die Herborner Fußgängerzone

  • Kategorien: 2025

    Feuerwehr und Ordnungsamt üben für den Ernstfall

    Am 29. April waren Feuerwehr und Ordnungsamt der Stadt Herborn in der Fußgängerzone unterwegs, um das Bewusstsein bei Gastronomen und Einzelhändlern für das Einhalten der Durchfahrtsbreite eines Löschfahrzeugs zu stärken.

    Passt ein Fahrzeug der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes durch die Fußgängerzone, auch wenn draußen Tische, Stühle und Warenauslagen stehen? Diese Frage wollten Feuerwehr und Ordnungsamt der Stadt Herborn als Teil der regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen der Stadt Herborn gemeinsam beantworten – bei einer geplanten Probefahrt durch die Herborner Innenstadt. Die Befahrung fand absichtlich am Tag des vorverlegten Wochenmarkts statt, weil dann bekanntlich viele Gäste in der Stadt sind, die ebenso wie die Marktbeschicker für ausreichende Rettungswege sensibilisiert werden sollten.

    Ziel der Aktion war es, zu testen, ob die Feuerwehr oder der Rettungsdienst im Ernstfall schnell und sicher durch die belebte Fußgängerzone gelangen kann. Denn gerade in den Sommermonaten nutzen viele Gastronomiebetriebe und Geschäfte den öffentlichen Raum intensiv – was einerseits zur Aufenthaltsqualität beiträgt, andererseits aber auch Rettungswege beeinträchtigen kann. Insofern ging es um eine generelle Sensibilisierung und ein partnerschaftliches Miteinander für Sicherheit in der Innenstadt. Nur vereinzelt mussten Gewerbetreibende gebeten werden, auf ihre Möblierung und Warenauslagen zu achten und sicherzustellen, dass jederzeit eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3,5 Metern gewährleistet bleibt.

    Die Probefahrt durch die Fußgängerzone bestätigte die vor einiger Zeit vorgenommene Erweiterung des Marktgeländes über den Kornmarkt hinaus auf den Holzmarkt und den Platz der Linde.  Es folgen weitere kleinere Anpassungen der Standplätze der Marktbeschicker.