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Abschied nehmen an der Urnenstele im FriedWald

Abschied nehmen an der Urnenstele im FriedWald

Inmitten des Waldes am Fuße eines Baumes seine letzte Ruhe finden, ist für immer mehr Menschen eine friedvolle Vorstellung vom Ende des Lebens.

Der FriedWald zwischen den Ortschaften Hörbach, Merkenbach und Hirschberg ist ein besonderer Friedhof im Stadtgebiet Herborn. Seit der Eröffnung des FriedWalds im Jahr 2009 ist der FriedWald bereits viermal erweitert worden und umfasst heute eine Fläche von etwa 10 Hektar. Den Eingang des FriedWalds ziert seit dieser Woche eine fast fünf Meter hohe Urnenstele.

Die Idee dafür brachten die Friedwald-Förster der Stadt Herborn von einer Fachtagung mit. Marcel Braas, Forstwirtschaftsmeister der Stadt Herborn, betont: „Es war uns wichtig eine Urnenstele aus natürlichen Materialien aufzustellen, die zum Konzept des Friedwalds passt und den verwendeten Baum noch erkennen lässt. Hier findet die Urne, die sonst häufig bis zur Andacht im Auto aufbewahrt wurde, einen würdevollen Platz.“

Aus dem Stamm einer Eiche (aus dem Stadtwald) fertigte der Hörbacher Hobby-Holzbildhauer Andreas Bott eine Stele mit Schriftzug und stilisierten Händen. Dazwischen ist Platz zum Aufstellen einer Urne. Etwa eine Woche dauerte die aufwendige Schnitzerei. Der graphische Entwurf stammt von Holger Heix, der FriedWald-Förster verdeutlicht, dass die Hände an der Urnenstele „den Verstorbenen symbolisch in die Hände der Natur übergeben.“ Trauergäste können hier vor der Andacht persönlich von dem Verstorbenen Abschied nehmen.


Bild: Neuer Ort des stillen Gedenkens – Eine Urnenstele schmückt den Eingang zum FriedWald Herborn. Dafür setzten sich v. l. Cornelia Weigel (Friedwald-Försterin), Andreas Bott (Hobby-Holzbildhauer), Marcel Braas (Forstwirtschaftsmeister) und Holger Heix (Friedwald-Förster) ein.

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