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Herborner Energiewende beginnt in Herborn-Seelbach

Herborner Energiewende beginnt in Herborn-Seelbach

Bis 2026 entsteht ein Windpark auf dem Wasenberg, nördlich des Stadtteils Herborn-Seelbach

Die Stadt Herborn, vertreten durch Bürgermeisterin Katja Gronau und erstem Stadtrat Claus Krimmel, und die Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH schließen Pachtvertrag für einen Windpark mit bis zu fünf Windkraftanlagen, die bis zum Jahr 2026 nördlich des Stadtteils Herborn-Seelbach gebaut werden könnten.

Damit werde der Grundstein gelegt für die Energiewende in Herborn, so Bürgermeisterin Katja Gronau. „Durch die in der Region erzeugte Windenergie können wir unabhängiger von fossilen Energien werden und profitieren durch die Beteiligung am Windpark von der lokalen Wertschöpfung“, sagte die Rathauschefin bei der Unterzeichnung des Pachtvertrags. Sie zeigte sich zufrieden über den Beschluss der städtischen Gremien sowie des Ortsbeirats Herborn-Seelbach, der die Energiewende in der Stadt Herborn nachhaltig voranbringen werde.

Der Pachtvertrag gestattet den Bau von bis zu fünf Windkraftanlagen, jedoch beginnt damit die Projektierung erst. Nun müssen nach Aussage der Geschäftsführer Fatih Erden und Thomas Reuter der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH diverse Gutachten erstellt werden bis voraussichtlich 2025 mit dem Baubeginn und Ende 2026 mit der Inbetriebnahme des Windparks zu rechnen sei.

Die Pläne der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH für den Bau von Windrädern im Herborner Stadtteil wurden bei einer Infoveranstaltung im Juni vorgestellt und fanden die Zustimmung der städtischen politischen Gremien und des Ortsbeirats Herborn-Seelbach. Die Projektbeteiligten sind sich einig, dass die fortwährende Information der Öffentlichkeit im Projektverlauf immanent wichtig ist und man regelmäßig Infoveranstaltungen durchführen wolle. Zu einem späteren Zeitpunkt haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit Genossenschaftsanteile am Windpark zu erwerben, und damit einen Nutzen von den Renditen des lokal erzeugten Stroms zu ziehen.

Auch für die Stadt Herborn lohnt sich der Windpark mehrfach: Sie verpachtet nicht nur Flächen, sondern kann durch die Beteiligung an der Projektgesellschaft und Vergütung des Windertrags sowie zu erwartende Gewerbesteuer auch finanziell von der beginnenden Energiewende im Stadtteil Herborn-Seelbach profitieren.

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