„Wir machen’s aus!“ am 28. März bei der „Stunde der Erde“
Am 28. März werden um 20.30 Uhr Ortszeit weltweit die Lichter an bekannten Sehenswürdigkeiten, Unternehmen und in vielen Häusern und Wohnungen ausgehen, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. In Herborn findet die Earth Hour in diesem Jahr zum elften Mal statt, dafür wird am Samstag die Beleuchtung der Wahrzeichen Leonardsturm, Schloss und Evangelische Kirche in Burg für eine Stunde sybolisch ausgeschaltet.
Der WWF ruft alle Städte, Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen zur Teilnahme an der Earth Hour auf. Die zentrale Aktion des WWF Deutschlands zur Earth Hour wird vor dem Brandenburger Tor in Berlin stattfinden, am dem um 20.30 Uhr ebenfalls die Lichter ausgehen werden. Die Earth Hour steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Wir machen’s aus!“. Die Doppeldeutigkeit verdeutlicht, dass jeder und jede mit dem wortwörtlichen Lichtausschalten auch im übertragenen Sinne einen Unterschied machen und die Politik daran erinnern kann, mehr für den Schutz unserer Lebensgrundlagen zu tun.
„Aktuell gerät die Klimakrise angesichts der vielen globalen Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Dabei verschwindet sie aber nicht – im Gegenteil: Sie verschärft viele dieser Krisen zusätzlich“, so Viviane Raddatz, Klimachefin beim WWF Deutschland. „In Deutschland müssen wir dringend zu einer konsequenten, verlässlichen Klimapolitik zurückkehren.“
Zum Hintergrund:
Der WWF ruft in diesem Jahr zum 20. Mal zur Earth Hour auf. Sie ist die vielleicht bekannteste Aktion für den Klimaschutz weltweit. Die erste Earth Hour hatte der WWF 2007 in Australien initiiert, mittlerweile wird die Stunde der Erde auf allen Kontinenten gefeiert. Alle Infos zum Mitmachen gibt es unter https://www.wwf.de/earth-hour